BURNOUT PROPHYLAXE

Praxistipps zur Burnout Prävention

Tipps und Anregungen nützen und wirken nachhaltig, wenn man sie umsetzt und in den Alltag integriert. Zeigen sich bei der Umsetzung Schwierigkeiten, dann lassen Sie sich beraten. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

Burnout Prävention – Anregungen für Ihr privates Umfeld

1. Praxistipp zur Burnout Prävention – gezielt Entspannungsphasen in den Tag integrieren

Nur 20 Minuten Entspannung täglich – also jeden Tag – helfen, einem Burnout vorzubeugen. Entspannung kann der Spaziergang im Grünen in frischer Luft, stille Meditation oder das Hören von sanfter Musik sein. Gezielt Entspannungsphasen in den Tag integrieren bedeutet, sich nur der Entspannung hinzugeben. Störfaktoren wie Handy ausschalten, keine konzentrierten Gespräche, keine störenden Geräusche und visuelle Eindrücke, keine kleinen Nebentätigkeiten in der Zeit, die als gezielte Entspannungsphase geplant ist.




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2. Praxistipp zur Burnout Prävention – Nicht erreichbar sein, Handy aus

Das bewusste Abschalten des Handys während gezielter Entspannungsphasen sowie nachts, während dem Essen und sofern möglich zumindest für einige Stunden an mindestens einem Tag in der Woche wirkt befreiend: So, jetzt darf Ruhe sein, jetzt ist Raum für eigene Bedürfnisse und Erlebiswelten. Nicht jederzeit für alles und jeden erreichbar zu sein, kann Wunder wirken.

3. Praxistipp zur Burnout Prävention – Nährende Zeit mit der PartnerIn verbringen

Starker Rückhalt in der Partnerschaft kann ein entscheidender Faktor zur Burnout-Prävention sein. Planen Sie täglich einen Raum der Begegnung mit Ihrer PartnerIn sowie einen festen Abend pro Woche für einen gemeinsamen und ungestörten Abend zu zweit und verbringen Sie so nährende Zeit mit der PartnerIn. Tabu sind komplizierte Gespräche, Analysen von problembehafteten Themen. Gehen Sie statt dessen in die Wahrnehung des anderen und Ihrer Gefühle.




4. Praxistipp zur Burnout Prävention – Langsam und gesund Essen

Sich konsequent gesund ernähren, ist in Zeiten enger Termine oft schwierig. Trotzdem: Nehmen Sie sich Zeit für ihr Essen und essen Sie frisch zubereitete Gerichte. Dann werden Sie Ihr Essen in aller Ruhe genießen und schnell feststellen, wie ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zunimmt. Noch ein Tipp zur Ernährung: Reduzieren Sie Ihren Fleisch-, Wurst- und Käseverzehr: Einmal wöchentlich Biofleisch essen, ist deutlich gesünder, als jeden Tag Fleisch mit Antibiotikarückstanden zu verzehren. Reger Fleischkonsum belastet und übersäuert unseren Organismus. Oder Sie verzichten ganz auf Fleisch; schon mal ausprobiert?

5. Praxistipp zur Burnout Prävention – Körperliche und geistige Bewegung

Seit jeher ist der Mensch körperlich und damit auch geistig in Bewegung und einer Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben ausgesetzt. Unser Nervensystem, unser Stoffwechsel und die physiologischen Regulationen sind darauf eingestellt. Erst seit wenigen Jahrzehnten nehmen sitzende Tätigkeiten überhand, mit weitreichenden Folgen: Hormonausschüttungen infolge von Stress werden nicht mehr körperlich durch Muskeltätigkeit verarbeitet, sondern führen zu verschlechterten physiologischen Regulationen. Stellen Sie sich vor, einer dieser furchtbar angsterregenden und immer hungrigen Säbelzahntiger steht plötzlich vor Ihnen. Der Adrenalinschub, den der Säbelzahntiger in Ihrem System auslöst, lässt Ihnen exakt vier Möglichkeiten: Fight, Flight, Freeze oder Breakdown, also Kämpfen, Fliehen, Erstarren oder Zusammenbruch. Um Ihren Hormonhaushalt zu regulieren, sollten Sie sich täglich ausreichend Bewegung verschaffen und mindestens zweimal die Woche 30 Minuten Ausdauer-Sport ohne Leistungsvorgaben treiben, z.B. Yoga, Walking, QiGong oder Fahrrad fahren.

6. Praxistipp zur Burnout Prophylaxe – Sinneseindrücke und Gefühle bewusst wahrnehmen

Sinneseindrücke und Gefühle wahrnehmen, ist uns oft nicht mehr möglich, denn das stehts kreisende Gedankenkarusell blockiert alle anderen Wahrnehmungen. Doch können uns unsere Sinneseindrücke und Gefühle zu unserer innersten Quelle unserem wahren Selbst führen. Stellen Sie sich immer wieder, gerade auch in Angst-, Panik- oder Stress-Situationen die Frage „Wessen bin ich mir jetzt bewusst“ Allein das bewusste Wahrnehmen eines Gefühls verändert das Gefühl, ohne dass wir dies wollen würden. Oft zeigen sich in diesem Prozess andere, tiefer liegende Gefühle dahinter oder das ursprüngliche Gefühl löst sich durch bewusstes Wahrnehmen auf. Sinneseindrücke und Gefühle bewusst wahrnehmen ohne sie verändern zu wollen, beruhigt unser gesamtes System.

7. Praxistipp zur Burnout Prävention – Körperkontakt und zärtliche Berührungen teilen

Körperkontakt spüren, reguliert über den Hautkontakt unser gesamtes System. Massagen wirken ebenso wie zärtliche Berührungen und sind darüber hinaus nährend für die Basis Ihrer Partnerschaft. Nehmen Sie sich Zeit, schalten Sie Handys aus und genießen Sie vor dem Einschlafen und mindestens einmal pro Woche Körperkontakt und zärtliche Berührungen. Für Menschen, die alleine leben: Ein Haustier oder ein Kuscheltier hilft auch.

8. Praxistipp zur Burnout Prophylaxe – Guter Schlaf zur rechten Zeit

Wenig und schlechter Schlaf können die Aktivitäten des folgenden Tages lähmen und Ihre optimistische Grundeinstellung beeinträchtigen. Stellen Sie Ihren Fernsehkonsum um: Lassen Sie die Glotze an mehreren Abenden pro Woche ganz aus und vermeiden Sie auf jeden Fall kurz vor dem Schlafengehen belastende Eindrücke wie Nachrichten oder Krimis anzuschauen. Computerspiele und übermäßiges Surfen im Internet sollten ebenfalls kritisch betrachtet werden. Es hängt wie immer von den Inhalten ab, die Sie sich verabreichen.

 

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