BURNOUT PRÄVENTION

Praxistipps zur Burnout Prophylaxe im Arbeitsleben

Tipps und Anregungen nützen und wirken nachhaltig, wenn man sie umsetzt und in den Alltag integriert. Zeigen sich bei der Umsetzung Schwierigkeiten, dann lassen Sie sich beraten. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite

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Burnout Prävention – Anregungen für Arbeiten im Beruf ohne Burnout

1. Praxistipp zur Burnout Prävention im Beruf – Realistische Terminplanung

Trotz Zeitmanagement (oder gerade deswegen?) verspüren Sie ständigen Druck, wenn Ihre Gedanken auf den Terminplan kommen. Es ist nicht gerade leicht, alles exakt zu terminieren, Unvorhersehbares einzuplanen, und noch Zeit zu haben für gelegentlichen Small-Talk mit Kollegen. Gerade bei Termindruck und Hektik: Schaffen Sie sich Pufferzeiten und Freiräume und lassen Sie andere, wenn überhaupt, dann nur begrenzt über Ihre Zeit verfügen.




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2. Praxistipp zur Burnout Prophylaxe – Delegieren

Bevor die Arbeit zuviel wird und Ihnen über den Kopf wächst, müssen Sie konsequent delegieren. Besuchen Sie Fortbildungen und Seminare zum Erlernen von richtigem Delegieren. Haben Sie niemanden, dem Sie delegieren können, dann reden Sie mit Ihrem Chef über Ihre Arbeitsbelastung und machen Sie Vorschläge einer anderen Arbeitseinteilung im Kollegenkreis. Sie müssen lernen Arbeit abzugeben, auch wenn Sie meinen, dass sich das Ergebnis dadurch verschlechtern könnte. So lernen Sie, dass Sie nicht unersetzlich sind: Dieser Lernprozess ist ein wichtiger Schritt, denn das Gefühl der Unersetzlichkeit ist oft auch ein Beginn von Burnout-Symptomen.




3. Praxistipp zur Burnout Prävention – Alkoholkonsum auf Null

Alkoholkonsum steigt oft schleichend an, wenn sich ein Burn-Out abzeichnet oder verstärkt. Alkoholkonsum mindert die geistige Leistung am Folgetag deutlich, wie wissenschaftliche Studien bewiesen haben. Regelmäßiger Genuss von Alkohol kann Schlafstörungen auslösen und so die Leistungsfähigkeit weiter einschränken. Verminderte Leistung bedeutet höhere Belastung Ihres Systems und das können Sie jetzt gar nicht brauchen. Wenn es Sie betrifft: Alkoholkonsum auf Null für 2 Monate und dann neu entscheiden.

4. Praxistipp zur Burnout Prävention – Pause ist Pause ist Pause

In Pausen wird oft mit Handys gearbeitet. In Zeiten von iPhones und anderen SmartPhones kann man auch Surfen, Emails und Briefe schreiben oder andere Arbeiten erledigen. Damit verpufft der Nutzen der Pause. Nutzen Sie Ihre Pause als Pause anstelle anderweitig weiterzuarbeiten. Halten Sie inne, schnaufen Sie durch, lachen Sie mit Kollegen, erfrischen Sie Ihre Gehirnzellen mit neuer Energie und regenerieren Sie sich.

5. Praxistipp zur Burnout Prophylaxe – Lachen mit Freunden und Kollegen

Lach-Yoga wird mittlerweile in vielen Städten angeboten, denn Lachen ist gesund. Lachen reguliert den Blutdruck, stärkt ihr Immunsystem und reduziert Stress. Schon ein zartes Lächeln entspannt Ihre Gesichtsmuskulatur, was positive Auswirkungen auf Ihr gesamtes Nervensystem hat. Zellen kommunizieren direkt miteinander über Botenstoffe: Lächeln macht glücklich, gemeinsames Lachen stärkt das Team, den Zusammenhalt und die Freude an der Arbeit. Weise Männer und Frauen nutzen jede Gelegenheit im Team, mit Kollegen und Mitarbeitern zu lachen!

6. Praxistipp zur Burnout Prophylaxe – Auch mal ein klares „Nein“ sagen

Lernen Sie wenn nötig klar „Nein“ zu sagen, ohne dass Sie andere damit vor den Kopf stoßen. Das ist gar nicht so einfach, denn ein „Nein“ wird normalweise als Zurückweisung empfunden. Keine Frage, manche Dinge müssen Sie sofort erledigen und natürlich tragen Sie die Verantwortung für Ihren Aufgabenbereich. Wenn es nötig ist „Nein“ zu sagen, tun Sie dies ohne Emotion und ohne ein Drama zu inszenieren. Bleiben Sie wahrhaftig und zeigen Sie dem Anderen Ihren Respekt und Wertschätzung als Mensch und als Kollege. Kommunizieren Sie ein klares „Nein“ und kein „Jein“ oder „vielleicht“. Senden Sie klare Signale über alle Kanäle: Körpersprache, Gestik, Mimik, Stimme und Worte, die Sie wählen, müssen die gleiche Botschaft sprechen: Sie senden Ihr wertschätzendes klares „Nein“ auf allen Kommunikationsebenen. So steigern Sie Ihren Selbstwert, schaffen sich Freiräme und Achtung unter den Kollegen.

 

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